FEUER IN MENGEDE

Neun Betroffene nach Wohnungsbrand, Haus nicht mehr bewohnbar
Gegen 18:30 Uhr wurde die Feuerwehr in die Dönnstaße gerufen. Es brannte eine Wohnung im zweiten Obergeschoss eines dreigeschossigen Wohnhauses.
Beim Eintreffen der Feuerwehr an der Einsatzstelle befanden sich noch neun Bewohner im Haus. Eine Frau wurde in der Brandwohnung vermisst, den Bewohnern der übrigen Wohnungen war der Rettungsweg über das Treppenhaus aufgrund der starken Rauchentwicklung abgeschnitten. Zwei Bewohnerinnen im Alter von 21 und 24 Jahren warnten noch die anderen Bewohner und erlitten dabei eine Rauchgasvergiftung.
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Umgehend gingen Feuerwehrtrupps zur Menschenrettung in das Gebäude. Sie fanden die vermisste Frau in der Brandwohnung und übergaben Sie schwer verletzt zur weiteren Behandlung an den Rettungsdienst.
Weitere Trupps betreuten die übrigen Bewohner und führten Sie mit Brandfluchthauben sicher ins Freie.
Unter Führung des leitenden Notarztes, der für die medizinischen Maßnahmen an der Einsatzstelle verantwortlich ist, wurden die schwer verletzte Frau sowie fünf weitere leicht verletzte Bewohner in umliegende Kliniken transportiert. Für drei unverletzte Bewohner stand der Betreuungsbus der Feuerwehr an der Einsatzstelle bereit.
Aufgrund der starken Rauchausbreitung und des Wohnungsbrandes war das Gebäude nach Ende des Einsatzes nicht mehr bewohnbar. Die Brandursache wird von der Polizei ermittelt. Der entstandene Sachschaden konnte während des Einsatzes noch nicht ermittelt werden.
Im Einsatz waren 60 Kräfte der Feuerwachen 5 (Marten) und 9 (Mengede), die Löschzüge Mengede und Groppenbruch der Freiwilligen Feuerwehr, Einheiten des Rettungsdienstes und der Einsatzführungsdienst. Die Freiwilligen aus Lütgendortmund und Bodelschwingh besetzten die verwaisten Wachen der BF…
CP / HBR – Lagedienst Feuerwehr
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